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Der Mensch hinter Neue Wege hört seit seiner Geburt am linken Niederrhein – mal besser und mal schlechter – auf den Namen Axel Bend.

Schon von Jugend an trieben ihn die kant’schen Fragen Was können wir wissen? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen? um und er begann seine Suche in der heimatlichen Pfarrei. Er engagierte sich im Jugendverband, Liturgiekreis und der Pilgerbruderschaft. Selbst im Abitur musste es katholische Religionslehre sein.

Folglich studierte er dann auch katholische Theologie und es kam, wie es kommen musste und er verlor seinen Glauben, weil er sich um keinen Preis das eigenständige Denken abgewöhnen wollte. Dogmatische Engführung und anachronistische Moralvorstellungen ließen keinen Platz für einen beruflichen Weg in der Kirche.

Da er ja von Geburt an und mit Leib und Seele Niederrheiner ist, verdrieß ihn dieser „Irrweg“ nur kurz und auch ansonsten wenig. So stolperte er sicher voran und fand alsbald Halt in den weisen Worten des großen niederrheinischen Philosophen und Botschafter des Gemüts Hanns Dieter Hüsch: Die meisten Niederrheiner sind ja auch durch de Bank schwermütig. Also nicht durch de Bank, obwohl manche sind auch durch de Bank schwermütig.

Folglich wurde er Banker und es kam, wie es kommen musste: … es ernährte seinen Mann – und natürlich auch dessen Frau, mit der er seit 2002 verheiratet ist. Auf seinen Reisen durch die Welt der Hochfinanz arbeitete er für Bad und Good Banks, für schräge Vögel und bodenständige Genossen; er verkaufte manch intransparentes Produkt, jedoch nicht seine Seele, auch wenn es bisweilen knapp war. Schließlich studierte er, was die Bankwirtschaft hergab und wurde diplomierter Bankbetriebswirt.

Getreu den Versen des klugen Liedermachers Reinhard Mey, dass ein Haus doch erst ein Zuhause ist, wenn eine Wiege darin steht, tauschte er den feinen Zwirn des Bankers gegen Lätzchen und Windel und ging für seine Zwillinge in Elternzeit. Das Haus, aus dem so nun ein Zuhause wurde, steht in seiner idyllischen Wahlheimat oberhalb des schönen Ahrtals und in Sichtweite der sanften Hügel der Eifel, in der Grafschaft im Kreis Ahrweiler.

Die kant’schen Fragen, die ihn schon seit seiner Jugend begleiteten, haben ihn nie verlassen und die Gretchenfrage beantwortet er stetig neu. Er wusste wohl, dass die Welt voll ist mit Menschen, die ihr Leben mit Sinn gestalten wollen, denen aber die religiösen, kirchlichen oder traditionellen Begrenzungen aus den verschiedensten Gründen zu eng geworden sind. Der deutsch-kanadische Autor Ulrich Schaffer schrieb dazu einmal: Ich glaube, dass ein Rhythmus notwendig ist, wenn wir dem Geheimnis des Lebens näher kommen wollen. Die großen Momente und Gefühle im Leben wie Geburt, Erwachsenwerden, Liebe, Trauer und Tod schaffen einen solchen Rhythmus und geben Anlass dem Geheimnis des eigenen Lebens auf die Spur zu kommen. So wurde es ihm ein besonderes Anliegen, Menschen bei der Gestaltung dieses Rhythmus zu begleiten. Die Idee zu Neue Wege war geboren.

Die Kenntnisse aus Gemeindearbeit, Theologiestudium und der begleitenden Predigtausbildung sowie die Erfahrungen aus der Gestaltung von Gottesdiensten, Pilgerfahrten, Hochzeiten und Geburtsfeiern sind für ihn die Grundlage, um kompetent, kreativ und verlässlich an Ihrer Seite zu sein. Doch lebenslanges Lernen ist für ihn ebenfalls unverzichtbar und so hat er in 2017 eine Weiterbildung zum Trauerbegleiter entsprechend den Richtlinien des Bundesverband – Trauerbegleitung e.V. abgeschlossen und arbeitet zu Zwecken der Supervision mit anderen erfahrenen Kollegen zusammen.

Mit Menschen unterwegs ist für Sie

Axel Bend

 

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